Immo-ABC

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B


Bauansuchen


Schriftlicher Antrag an die Baubehörde auf Erteilung der Bewilligung zur Durchführung von Bauvorhaben z. B. Neu, Zu- und Umbauten, Abbruch von Gebäuden usw.).


Baubewilligung


Bescheid der Baubehörde, mit welchem die Durchführung eines beantragten Bauvorhabens genehmigt wird.


Baudichte


Der im Flächenwidmungsplan festgelegte Prozentsatz der Verbaubarkeit einer Parzelle.


Bauführer


Ist derjenige, der in fremdem Auftrag und für fremde Rechnung als Unternehmer ein Bauwerk herstellt (Baumeister).


Bauklasse


Die in einem Gebiet laut Bebauungsplan der Gemeinde zulässige Gehäudehöhe.


Bauland


Grundflächen, die nach dem Flächenwidmungsplan der Gemeinde verhaut werden dürfen (Wohnungsgebiete, Gartensiedlungsgebiete, gemischte Baugebiete, Industriegebiete u. a.).


Bauplatzerklärung


Beim Beginn der Vorentwurfsarbeiten sollte sie mit dem Bebauungsbedingungen vorliegen; darin wird von der zuständigen Behörde eine Grundfläche für bebaubar erklärt. Ohne Bauplatzerklärung kann eine Baubewilligung nicht erteilt werden.


Bausperre


Kann von den Gemeinden während des Verfahrens zur Erlassung oder Änderung eines Flächenwidmungs- oder Bebauungsplanes zeitlich begrenzt verfügt werden. Während dieser Zeit dürfen Bescheide, die dem Zweck der Sperre zuwiderlaufen (z.B. Baubewilligungen) nicht erlassen werden.


Bauträger


Konzessionierter Gewerbetreibender gemäß § 260 GewO - Nov. 1988 der zur organisatorischen Durchführung von Neubauten und durchgreifenden Sanierung berechtigt ist.


Bauweisen


In den Bebauungsplänen ausgewiesene Art der Verbauung (z. B. offene, gekuppelte, Gruppen- oder geschlossene Bauweise).


Baurecht


a) Vorschriften, die bestimmen, wo und wie gebaut werden darf.
b) Dingliches, veräußerliches, vererbliches, zeitlich beschränktes Recht, auf oder unter einem Grundstück ein Bauwerk zu haben. Kann nur von gewissen öffentlich-rechtlichen rechtlichen Körperschaften eingeräumt werden(Bund, Länder, Gemeinden, unter bestimmten Voraussetzung Kirchen, gemeinnützige Vereinigungen usw.). Ist zeitlich begrenzt und im Grundbuch in einer Baurechtseinlage eingetragen. Der Personenkreis der Baurechtsgeber wurde mit der Baurechtsgesetznovelle 1990 erweitert.


Bauwerber (Bauherr)


Derjenige, in dessen Auftrag und für dessen Rechnung ein Bau ausgeführt werden soll.


Beglaubigung (Legalisierung)


Bestätigung einer Amtsperson über die Echtheit einer Unterschrift (z. B. ist für die Eintragung eines Kaufvertrages im Grundbuch die gerichtliche oder notarielle Beglaubigung der Unterschriften der Vertragsparteien erforderlich). Weiters gibt es die Beglaubigung der Übereinstimmung von Urkunden oder Übersetzungen mit dem Original, von Personenstandsurkunden u a.


Benützungsbewilligung (Konsens)


Feststellung der Plan- und Gesetzmäßigkeit einer Bauführung durch baubehördlichen Bescheid Baulichkeiten dürfen vor Erteilung der Benützungbewilligung nicht benützt werden.


Besitz


Besitz im juristischen Sinn ist die tatsächliche Macht einer Person über eine körperliche Sache in der Absicht, die Sache als die ihrige zu haben (der Mieter ist z. B. Besitzer).


Bestandvertrag


Vertrag, durch den der Gebrauch einer unverbrauchbaren Sache auf gewisse Zeit gegen einen bestimmten Preis („Bestandzins“) eingeräumt wird. Bestandvertrag kommt mit der Einigung über Bestandgegenstand und Preis zustande. Ein Bestandvertrag kann ein Mietvertrag (Überlassung einer Sache zum bloßen Gebrauch, z.B. Wohnung oder Geschäftslokal) oder ein Pachtvertrag Überlassung einer Sache zur Fruchtziehung, z. B. Landwirtschaft, bestehender Geschäftsbetrieb) sein. sein.



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