Immo-ABC

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V


Veräußerungs- und Belastungsverbot


Verpflichtung des Eigentümers, sein Eigentum nicht zu übertragen und nicht zu belasten. Kann auf gesetzlichen Bestimmungen (z. B. Veräußerungsverbot auf Grund des Wohnhaus- Wiederaufbaugesetzes und des Wohnbauförderungsgesetzes 1968), auf einer gerichtlichen Verfügung (z. B. nach der Exekulionsordnung) oder auf einem Vertrag beruhen.


Vergleich


Einverständliche Regelung strittiger oder zweifelhafter Rechte. Ein gerichtlicher Vergleich ist ein Exekutionstitel, d. h. es kann ohne Klage auf Grund dieses Vergleiches Exekution geführt werden.


Verkürzung Oben die Hälfte (“laesio enormis“)


Wenn bei einem entgeltlichen Rechtsgeschäft ein Vertragsteil weniger als die Hälfte dessen bekommt, was der andere als Gegenleistung erhält, so kann Aufhebung des Vertrages oder Ausgleich verlangt werden. Auf diesen Anspruch kann vertraglich nicht verzichtet werden, es sei denn, jemand hat erklärt, die Sache aus besonderer Vorliebe um einen außerordentlichen Wert zu üher- nehmen. Derjenige, für den der Vertrag ein Handelsgeschäft ist, kann ihn nicht wegen Verkürzung über die Hälfte anfechten.


Vorkaufsrecht


Das Vorkaufsrecht ist das Recht zu verlangen, daß eine Sache vorerst dem Vorkaufsberechtigten angeboten wird, wenn ein Verkauf an einen Dritten beabsichtigt ist. Es ist ein höchstpersönliches Recht, welches durch Eintragung im Grundbuch gegen den jeweiligen Eigentümer wirksam ist.

Vorvertrag


Verabredung, künftig einen Vertrag zu schließen. Der Vorvertrag ist nur verbindlich, wenn die wesentlichen Punkte bestimmt sind und der Vertrag innerhalb eines Jahres geschlossen wird.



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